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Bringen Sie Ihre Lieferkette auf Kurs – zuverlässig und unterbrechungsfrei

In der Fertigung geht wie in vielen anderen Branchen nichts mehr ohne sie: mobile Mitarbeiter oder Anwendungstechniker. So unterschiedlich die Berufsbezeichnungen und Einsatzorte auch sein mögen – sie alle benötigen für ihre Aufgaben einen leistungsfähigen und zuverlässigen Zugang zum Unternehmensnetz. Aber genau das ist noch nicht überall in dem Umfang gewährleistet, wie es ein effizientes Arbeiten erfordert.

The era of workers reading tags on equipment is over

Komplexe Aufgaben erfordern technische Unterstützung
Jeder, der schon einmal sein Auto zum Ölwechsel in die Werkstatt gebracht hat, kennt die am Einfüllstutzen befestigten Papp-Etiketten, die an den rechtzeitigen Service erinnern und ihn auf dem Unterschriftenfeld dokumentieren. In der Industrie sind solche Zeiten längst vorbei. Der Grund hierfür liegt in der Komplexität moderner Maschinen, hochgradig individualisierten Arbeitsabläufen sowie in der engen Verzahnung einzelner Komponenten zu einem Gesamtprozess. Mit herkömmlichen Methoden lässt sich die Vielzahl erforderlicher Informationen nicht mehr bereitstellen, erfassen und zuverlässig dokumentieren. Für Mitarbeiter bedeutet der Einsatz neuer Technologien daher vor allem eine große Arbeitserleichterung. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie sich durch Berge von stets veralteten Handbüchern, Berichten und Bestandslisten kämpfen mussten. Jetzt können sie unmittelbar (re)agieren und haben dank mobiler Anbindung ans Unternehmensnetz stets die neuesten Informationen und Anweisungen zur Hand. So können sie auch vor Ort schnell die richtigen Entscheidungen treffen und Aufträge fehlerfrei und effizient erledigen. 

Aber kann er diese Aufgaben im heute erforderlichen Tempo erledigen, während er ein Strichcode-Lesegerät in der Hand hält? Oder einen Handheld-PC mit 5-Zoll Bildschirm? Oder ein Blatt Papier? Ist all das mit einem stationären Desktop-Computer möglich?Nein! Jede dieser zusätzlichen Belastungen verhindert eine produktive Arbeitsweise.

Aber das bedeutet nicht, dass Sie sofort einzig und allein auf die so genannten „disruptiven“ Technologien setzen müssen. Auf Deutsch: Sie müssen nicht von heute auf morgen Ihre bestehende Infrastruktur komplett durch eine neue, wenig erprobte Technologie ersetzen. Jedes Unternehmen trimmt von Zeit zu Zeit seine Montagelinie durch besseres Werkzeug und neue Verarbeitungsprozesse hin zu mehr Effizienz und Qualität. Dies gilt insbesondere auch für den Bereich der Datenverarbeitung, in dem es Lösungen zu finden gilt, deren Reichweite den gesamten Arbeitsbereich abdeckt. Gleichzeitig müssen diese Geräte zuverlässig alle Unternehmensanwendungen und andere arbeitsrelevante Software-Programme ausführen können. So vermeiden Sie teure Unterbrechungen, während Sie gleichzeitig von den Vorteilen der modernen Informationstechnologie für die Fertigung profitieren. Damit meine ich nicht, dass nur die allerneuesten Technologien diese Anforderungen erfüllen können. Robuste Tablet-Lösungen beispielsweise bewähren sich seit einigen Jahren entlang der gesamten Wertschöpfungskette und tragen entscheidend zu effizienten und sicheren Fertigungsprozessen bei.

Kundenbedürfnisse bestimmen die Architektur der Lösung
Voreilig auf die vermeintlichen Sparpotenziale einer neuen Technologie zu bauen, ohne deren tatsächliche Wirksamkeit in der eigenen Unternehmensarchitektur oder Fertigungsumgebung erprobt zu haben, macht schnell die Ersparnis geringerer Anschaffungskosten zunichte. Selbst der Einsatz bewährter und leistungsfähiger Mobile Computing-Lösungen kann zu Problemen führen, sollten sich die Lösungen nicht nahtlos integrieren lassen. Auch das passende Zubehör wie Fahrzeugbefestigungen, Transport-Accessoires und Sicherheitslösungen sollte mit Bedacht gewählt werden. Letztlich bringt jede Investition in neue Technologien ein gewisses Risiko für das bestehende System mit sich. Wie weit man dabei geht, hängt zu einem großen Teil vom Verhältnis des Risikos im Vergleich zu den entstehenden Vorteilen für das Unternehmen ab. Vertrauen Sie bei der Auswahl der geeigneten Lösung auf Ihre Erfahrung und nicht auf standardisierte Kennzahlen!

Laut einer aktuellen Studie von Automation Alley glauben 52 Prozent der Hersteller an die “Bedeutung technologischen Fortschritts” und investieren gleichzeitig in eigene Forschung und Entwicklung. Diese Zahl ist alarmierend – sollte diese Aussage nicht für alle Unternehmen gelten? Wie also können mobile Lösungen im Fertigungswesen eingesetzt werden, um neue Technologien und Workflows zu implementieren, ohne dabei “disruptiv” die bestehende Infrastruktur auf den Kopf zu stellen? 

Manufacturers believe technological advancements are important

Wir sind davon überzeugt, dass sich nur mit einer fein abgestimmten Kombination aus marktführenden Komponenten Unternehmen und deren hochqualifizierte Mitarbeiter wirkungsvoll unterstützen lassen. Dies gilt nicht nur für die Geräte selbst, sondern auch für die verwendete Software sowie Befestigungslösungen und Zubehör. Gleichzeitig vertrauen wir auf die Integration durch geschulte Lösungsanbieter. Während Sie bei einem einfachen IT-Händler meist nur vorkonfektionierte Pakete erhalten, bieten Ihnen Systempartner eine bis ins Detail maßgeschneiderte Lösung. Darüber hinaus stellen sie sicher, dass sich die IT-Investitionspläne Ihres Unternehmens mit den anstehenden Entwicklungen im Markt für mobile Lösungen decken. Ebenso gewährleisten sie durch Flexibilität und hohe Skalierbarkeit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass die von Ihnen eingesetzten Systeme auch weiterhin kompatibel zu anderen digitalen Technologien sind. Folgende Bereiche werden in der nahen Zukunft an Bedeutung gewinnen:

Helping customers align their IT roadmaps with mobile solution roadmaps to ensure they’re investing in a flexible and highly scalable PC platform

Behalten Sie als Hersteller immer im Blick, ob die gewählte Mobile Computing-Lösung in der Lage ist, den Einsatz neuer Technologien oder Weiterentwicklungen durchgängig durch alle relevanten Aufgabenbereiche wie Fertigung, Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Beschaffungswesen sowie den Verkauf und den Kundendienst zu ermöglichen. Dies gilt selbst dann, wenn Sie Ihre IT-Infrastruktur jetzt noch nicht um die oben erwähnten Aufgaben erweitern möchten.

Arbeiten Sie bislang mit einem kostengünstigen Handheld-PC, der demnächst wegen der stetig wachsenden Datenmenge, hoher Leistungsanforderungen oder anstehenden Software-Upgrades ausgetauscht werden muss? Oder benötigen Sie einen robusten zuverlässigen Tablet-PC, der auch in ein paar Jahren noch dank zahlreicher Schnittstellen, Rechenleistung und Software-Kompatibilität mit allen Arbeitsanforderungen Schritt hält? Wollen Sie um jeden Preis die Lebensdauer von Endgeräten verlängern – selbst wenn diese Ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz den Dienst quittieren? Oder setzen Sie lieber auf ein langlebiges robustes Tablet, mit dem Sie jetzt und in Zukunft jeden Auftrag zuverlässig erledigen können?

Mit diesen etwas provokanten Fragen möchte ich Sie ermuntern, die Risiken und die Vorteile der einzelnen Mobiltechnologien für Ihren Einsatzzweck genau abzuwägen. Bleiben Sie im nächsten Monat mit uns in Kontakt und lesen Sie in unserem Xplore-Playbook, wie Sie sich Schritt für Schritt den Weg durch den Dschungel technischer Innovationen bahnen können. Gleichzeitig lernen Sie, wie Sie in Ihrem Unternehmen eine leistungsstarke mobile IT-Infrastruktur aufbauen können, ohne dabei Arbeitsabläufe zu beeinträchtigen.

Nicht zuletzt bleibt Technologie das Ergebnis grundlegender wissenschaftlicher Erkenntnisse die von Ingenieuren angewendet werden, um eine Aufgabe oder ein Problem zu lösen. Zum Beispiel sagt die Wissenschaft, dass elektrische Signale schnell ein- und ausgeschaltet werden können, indem man die Ladung eines Basismaterials zwischen den Leitern ändert. Ein Ingenieur erfand den praktischen Transistor und legte damit die Grundlage für den modernen Computer. Die Anwendung von Technologie auf Geschäftsprobleme lässt sich gut mit einem wichtigen Arbeitswerkzeug vergleichen. Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, wie die besten verfügbaren Technologien ideal genutzt werden können, um Arbeitsabläufe zu verbessern oder neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Innovationskraft sollte dann eingesetzt werden, wenn Unternehmen mit Hilfe technischer Lösungen echte Geschäftsanforderungen bewältigen wollen. 

Gastkommentar: Tappen Sie nicht in die “Industrie 4.0” Technologie-Falle!

Blog Author: Bob Ashenbrenner
President of Durable Mobility Technologies, LLC.